Landeswahl

Krise in Thüringen: Spitzen von CDU und FDP beraten über Vorgehen

Neuwahl oder nicht? Wie es in Thüringen weitergeht, bleibt zwei Tage nach der umstrittenen Ministerpräsidenten-Wahl unklar. Die Führungsgremien von CDU und FDP im Bund beraten in Berlin über die Lage. Die SPD-Spitze sieht die große Koalition beschädigt.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesvorsitzende der CDU, spricht auf einer Pressekonferenz nach einem Krisengespräch mit CDU-Politikern in Thüringen. Die Thüringer CDU will zunächst innerhalb der parlamentarischen Möglichkeiten nach Wegen aus der Krise in dem Bundesland suchen.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Bundesvorsitzende der CDU, spricht auf einer Pressekonferenz nach einem Krisengespräch mit CDU-Politikern in Thüringen. Die Thüringer CDU will zunächst innerhalb der parlamentarischen Möglichkeiten nach Wegen aus der Krise in dem Bundesland suchen. Foto: dpa/Bodo Schackow

Vor Beratungen des CDU-Präsidiums über das weitere Vorgehen nach der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen ist Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer dem Landesverband entgegenkommen. Sie dringt vorerst nicht mehr auf eine Neuwahl. Nach fünfstündigen Krisengesprächen räumte sie in der Nacht zum Freitag den Parteifreunden in Erfurt Zeit ein, einen parlamentarischen Weg aus der Krise zu finden. Sollten die parlamentarischen Möglichkeiten nicht funktionieren, sei eine Neuwahl unausweichlich, machte sie aber deutlich.

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