Aufruhr

Krise in Kasachstan spitzt sich zu – Russland greift ein

Kasachstan in Aufruhr: Aus dem Unmut über gestiegene Gaspreise sind gewaltsame Ausschreitungen gegen die autoritäre Führung geworden. Es gibt auch Tote. Nun setzt nach Belarus eine zweite große Ex-Sowjetrepublik auf Hilfe aus Russland.

Ein Mann fotografiert die Fenster eines Polizeikiosks, die von Teilnehmern einer Demonstration beschädigt wurden. Aus Protest gegen hohe Energiepreise sind in Kasachstan in Zentralasien den dritten Tag in Folge Tausende Menschen auf die Straße gegangen. 

Ein Mann fotografiert die Fenster eines Polizeikiosks, die von Teilnehmern einer Demonstration beschädigt wurden. Aus Protest gegen hohe Energiepreise sind in Kasachstan in Zentralasien den dritten Tag in Folge Tausende Menschen auf die Straße gegangen.  Foto: Vladimir Tretyakov/AP/dpa

Am Anfang stand in Kasachstan der Unmut über gestiegene Gaspreise – doch der entpuppte sich schnell nur als Auslöser für beispiellose Proteste in dem autoritär geführten Land in Zentralasien. In der Millionenstadt Almaty ging das Militär gegen Demonstranten vor, es gab Tote und Verletzte. Präsident Kassym-Jomart Tokajew bat ein von Russland geführtes Militärbündnis um Hilfe. Kurz darauf machten sich bereits die ersten Soldaten auf den Weg. Es werden Erinnerungen wach – auch an die Niederschlagung der Proteste vor rund anderthalb Jahren in Belarus.

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