Nach Demonstationen

Kreml warnt Belarus vor „Abnabeln von Russland“

Bei den Protesten in Belarus sind keine EU-Flaggen zu sehen. Und doch sieht Moskau die Gefahr, dass sich Minsk mit der Demokratiebewegung von Russland abwenden könnte. Der Kreml positioniert sich eindeutig.

Unterstützer der Oppositionsführerin Svetlana Tikhanovskaya bei einer Versammlung in Minsk. 

Unterstützer der Oppositionsführerin Svetlana Tikhanovskaya bei einer Versammlung in Minsk.  Foto: Sergei GAPON / AFP

Im Machtkampf in Belarus (Weißrussland) wirft Russland der Opposition antirussische Tendenzen vor. In einigen Dokumenten des neuen Koordinierungsrates für einen friedlichen Machtwechsel sei „der Schwerpunkt auf das Abnabeln von Russland gelegt“ worden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag der Agentur Interfax zufolge. „Der Kreml neigt zu Politikern in Belarus, die für eine Kooperation mit Russland sind.“ Moskau stellte sich damit einmal mehr hinter Staatschef Alexander Lukaschenko. Unterdessen sind zwei prominente Anführer der Demokratiebewegung in Belarus festgenommen worden.

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