Staatskrise in Thüringen
Kramp-Karrenbauer verzichtet auf Kanzlerkandidatur und CDU-Vorsitz
Die Regierungskrise in Thüringen hat dramatische Folgen für die Spitze der Bundes-CDU. Die in die Kritik geratene Parteivorsitzende Kramp-Karrenbauer zieht Konsequenzen.
Rote Ampel für Annegret Kramp-Karrenbauer: Nach dem Debakel in Thüringen verzichtet die Noch-CDU-Vorsitzende auf eine Kanzlerkandidatur. Christian Charisius/dpa
CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer verzichtet auf eine Kanzlerkandidatur und wird auch den Parteivorsitz abgeben. Das habe Kramp-Karrenbauer am Montag im CDU-Präsidium mitgeteilt, hieß es am Montag in Parteikreisen in Berlin. Zuvor hatte «Focus Online» darüber berichtet.