Erneuter EU-Versuch

Kosovo und Serbien sollen Ohrid-Abkommen umsetzen

Erneut wird die EU am Donnerstag einen Anlauf nehmen, um die unwilligen Nachbarn Kosovo und Serbien zum Ausgleich und zur Umsetzung des Ohrid-Abkommens vom März zu bewegen. Doch die Erfolgsaussichten sind gering.

Im März hatten Serbien und Kosovo im nordmazedonischen Ohrid ein Abkommen ausgehandelt: (v.l.) der kosovarische Premier Albin Kurti, der EU-Sonderbeauftragte Miroslav Lajčák, der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und der serbische Präsident Aleksandar Vučić

Im März hatten Serbien und Kosovo im nordmazedonischen Ohrid ein Abkommen ausgehandelt: (v.l.) der kosovarische Premier Albin Kurti, der EU-Sonderbeauftragte Miroslav Lajčák, der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und der serbische Präsident Aleksandar Vučić Foto: EU/Robert Atanasovski

Zumindest der unermüdliche Berufsvermittler scheint die Lust am fruchtlosen Dauerfingerhakeln mit seinen Sorgenkindern nicht verloren zu haben. Die Vorbereitungen auf die nächste Runde des sogenannten Nachbarschaftsdialogs liefen „in voller Geschwindigkeit“, erklärt der EU-Sonderbeauftragte Miroslav Lajcak vor dem am Donnerstag steigenden Gipfeltreffen von Kosovos Premier Albin Kurti und Serbiens Präsident Aleksandar Vucic voller Tatenddrang: „Wir arbeiten an positiven Ergebnissen.“

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