Armeniens Premier Paschinyan im Interview

„Keiner soll später sagen, wir hätten Europa nicht gewarnt“

Armeniens Premier Nikol Paschinyan spricht im Interview mit dem Tageblatt über den Krieg mit Aserbaidschan, die Rolle der Türkei und die Abspaltung Bergkarabachs als einzige Rettung.

„Die Menschen in Bergkarabach müssen selbst entscheiden können“: Der Krieg setzt auch Armeniens Premier Nikol Paschinyan unter Druck 

„Die Menschen in Bergkarabach müssen selbst entscheiden können“: Der Krieg setzt auch Armeniens Premier Nikol Paschinyan unter Druck  Foto: Office of the Prime Minister of the Republic of Armenia

An den Hängen über Armeniens Hauptstadt Jerewan übertönt nur der Lärm der Bagger das Klagen der Trauernden. Schaufel um Schaufel heben sie auf dem Yerablur-Militärfriedhof neue Gräber für die Gefallenen des Krieges aus, der Armenien seit einem Monat in eine nationale Tragödie stürzt. Gekämpft wird um Bergkarabach – gegen das Nachbarland Aserbaidschan, auf dessen Gebiet die nahezu ausschließlich von ethnischen Armeniern bewohnte, von keinem Staat der Welt anerkannte Republik liegt.

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