Ukraine-Krise

Keine Entspannung in Sicht: Moskau droht erneut mit „militärisch-technischen Mitteln“

Im Ukraine-Konflikt zeichnet sich keine Entspannung ab. US-Präsident Joe Biden stufte die Gefahr eines russischen Einmarschs in die Ukraine am Donnerstag als „sehr hoch“ ein.

Ein ukrainischer Soldat steht in der ostukrainischen Ortschaft Stanyzia-Luhanska neben einem Gebäude, das offenbar einen Kindergarten beherbergt und vermutlich von Separatisten beschossen wurde

Ein ukrainischer Soldat steht in der ostukrainischen Ortschaft Stanyzia-Luhanska neben einem Gebäude, das offenbar einen Kindergarten beherbergt und vermutlich von Separatisten beschossen wurde Foto: Aris Messinis/AFP

Moskau bekräftigte, weiterhin auf dem Abzug sämtlicher US-Soldaten aus Ost- und Mitteleuropa zu bestehen. Der von Russland angekündigte Abzug von Truppen entlang der Grenze zur Ukraine wurde vom Westen zunächst nicht bestätigt. Washington und London warfen Moskau vielmehr eine weitere Aufstockung vor. Ein Angriff könne in den „kommenden Tagen“ erfolgen, sagte Biden in Washington. So habe die Regierung in Moskau entgegen ihrer Ankündigung keine Soldaten von der Grenze zur Ukraine abgezogen, sondern vielmehr zusätzliche Soldaten dorthin verlegt. Der US-Präsident erneuerte auch den Vorwurf, Russland wolle mit einem fingierten Angriff einen Vorwand für einen Einmarsch schaffen: „Wir haben Grund, davon auszugehen, dass sie eine Operation unter falscher Flagge ausführen.“

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