Spanien

Keine Angst vor Corona in Europas Opern-Oase Madrid

Vielerorts in Europa sind die Opern- und Theaterhäuser wegen der Pandemie verrammelt. In manchen Ländern klagen Künstler und Bürgerinitiativen gegen den Kultur-Lockdown. In Spaniens Hauptstadt Madrid läuft derweil seit Monaten problemlos der Bühnenbetrieb. Madrids berühmte königliche Oper, das „Teatro Real“, gilt dabei als Vorreiter. Warum ist in Madrid derartiger Livegenuss möglich und in anderen europäischen Kulturstädten nicht?

Die Präsidentin der Madrider Regionalregierung, Isabel Diaz Ayuso, geht mit ihrer Corona-Politik ein großes Wagnis ein

Die Präsidentin der Madrider Regionalregierung, Isabel Diaz Ayuso, geht mit ihrer Corona-Politik ein großes Wagnis ein Foto: Comunidad de Madrid/AFP

„Ins Theater zu gehen, ist sicher“, sagt Ignacio García-Belenguer, Generaldirektor der Madrider Oper. Die Erfahrungen des Madrider Experiments hätten bewiesen, dass der Kulturbetrieb auch in Coronazeiten weitergehen kann. Nur während der ersten großen Viruswelle vor einem Jahr, als in Spanien der härteste Lockdown Europas galt, herrschte auch in Madrids Oper Stille. Doch seit Juli 2020 wird in der über 200 Jahre alten Musikstätte, die gleich neben dem alten Königspalast am Rande der Altstadt liegt, wieder vor Publikum gespielt.

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