Australien
Kardinal Pell: Im Gefängnis bespuckt
Im April sprach das höchste Gericht Australiens Kardinal George Pell vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs frei. Jetzt gab der Geistliche in einem Interview Details über seine Zeit im Gefängnis preis: Mithäftlinge hätten ihn beschimpft und bespuckt.
Pell sagte, er habe während der rund 400 Tage hinter Gittern selbst Verachtung vonseiten von Mördern erhalten Foto: AFP/William West
13 Monate hatte der Kurienkardinal George Pell hinter Gittern verbracht, als das australische Berufungsgericht Anfang April seine sechsjährige Haftstrafe wieder aufhob. Zwischenzeitlich hatte Pell schon jede Hoffnung verloren, wie der frühere Finanzchef des Vatikans, der einst die Nummer drei hinter dem Papst war, nun der australischen Tageszeitung The Australian berichtete.