Nahost

Kampf um Aleppo: Syrien-Konflikt flammt wieder auf

Der syrische Bürgerkrieg schien jahrelang wie eingefroren – jetzt flammt er wieder auf. Mit ihrem Überraschungsangriff bringen die Rebellen den von Russland unterstützten Präsidenten in Bedrängnis.

Ein syrischer Oppositionskämpfer schießt in die Luft in der Innenstadt von Aleppo

Ein syrischer Oppositionskämpfer schießt in die Luft in der Innenstadt von Aleppo Foto: Ghaith Alsayed/AP/dpa

Der überraschend schnelle Vormarsch von Rebellen im Nordwesten Syriens setzt Präsident Baschar al-Assad nach Jahren des weitgehenden Stillstands in dem Bürgerkrieg erheblich unter Druck. Nun will der von Russland und dem Iran unterstützte Machthaber wieder die Oberhand gewinnen: Mit Hilfe seiner Verbündeten und Freunde sei Syrien in der Lage, die Terrorattacken zurückzuschlagen, sagte Assad dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajid Al Nahjan, nach Angaben der staatlichen Rundfunkbehörde. Im Laufe des Tages werde der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in Damaskus erwartet, um mit seinem syrischen Kollegen die Lage in Aleppo zu besprechen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Irna.

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