ALJP

Journalistenverband fordert Luxemburg auf, afghanischen Kollegen zu helfen

Journalismus und Meinungsfreiheit stehen bei den Taliban erfahrungsgemäß nicht hoch im Kurs – ungeachtet ihrer aktuelleren Beteuerungen. Der luxemburgische Berufsverband ALJP weist auf die extrem problematische Position von Journalisten in Afghanistan hin und fordert auch von Luxemburg Hilfe für die Kollegen, die noch im Land sind.

Die Erfahrung mit den Taliban zeigt, dass solchen Gesten nur wenig Bedeutung beigemessen werden kann: Am 17. August 2021 schüttelt der Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahid einem Journalisten nach seiner ersten Pressekonferenz die Hand. 

Die Erfahrung mit den Taliban zeigt, dass solchen Gesten nur wenig Bedeutung beigemessen werden kann: Am 17. August 2021 schüttelt der Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahid einem Journalisten nach seiner ersten Pressekonferenz die Hand.  Foto: dpa/AP/Rahmat Gul

„Es bleiben nur noch wenige Tage, um all die Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und afghanischen Bürger zu evakuieren, die sich in Afghanistan nicht mehr sicher fühlen“, heißt es in einer Pressemitteilung der luxemburgischen Journalistenvereinigung ALJP. Unterzeichner der Mitteilung sind ALJP-Präsident Roger Infalt und Generalsekretär Luc Caregari. Einschätzungen der Situation vor Ort durch die Internationale Journalisten-Föderation (IFJ) und die zahlreichen Ersuchen um Soforthilfe zeigen, dass in der afghanischen Medienlandschaft „Panik und Angst“ herrschen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kultgetränk

Capri-Sun fordert Rückkehr zu Plastikstrohalmen

Ölmarkt

Opec+ erhöht nach Austritt der Emirate Öl-Förderquote

;