EU-Kommission

Jeder Haushalt in der EU soll Reserven für 72 Stunden haben

Die meisten Europäer sind nach einem aktuellen Sonderbericht nicht darauf vorbereitet, wenigstens drei Tage einer schweren Krise zu überstehen. Das will die neue EU-Kommission nun mit einem gesamtgesellschaftlichen und ressortübergreifenden Plan ändern.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, bei der Pressekonferenz über die zivile und militärische Bereitschaft Europas

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, bei der Pressekonferenz über die zivile und militärische Bereitschaft Europas Foto: AFP

Auf schlimmste Szenarien vorbereitet sein – der EU-Sonderberater hatte diese Empfehlung am Mittwoch noch gar nicht der Kommissionspräsidentin übergeben können, da waren sie auch schon eingetreten. Auch in Brüssel lösten die schrecklichen Bilder von der nächtlichen Flutkatastrophe im spanischen Valencia Erschrecken und Mitgefühl aus. Und so beschrieb Ursula von der Leyen in bewegten Worten das Schlammchaos mit Dutzenden Toten, gab die Aktivierung des Satellitensystems zur Koordinierung der Rettungsteams bekannt und bot an, das Katastrophenschutzverfahren zu aktivieren.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren