EU-Außenministerrat

Jean Asselborn zu Panzerlieferungen: „Wir können nicht darüber entscheiden“

Das Thema stand zwar nicht auf der Tagesordnung der EU-Außenminister bei ihrer gestrigen Ratstagung in Brüssel, doch es dominierte die Diskussionen rund um das Treffen: die Frage nach der Bereitstellung deutscher Leopard-Kampfpanzer für die Ukraine.

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn nahm gestern erstmals nach einer Operation am Knie Anfang Dezember wieder persönlich an einer Ratstagung teil. Es gehe ihm „noch nicht ganz gut“, meinte er gestern auf Nachfrage und erklärte, weiter in medizinischer Behandlung zu sein.

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn nahm gestern erstmals nach einer Operation am Knie Anfang Dezember wieder persönlich an einer Ratstagung teil. Es gehe ihm „noch nicht ganz gut“, meinte er gestern auf Nachfrage und erklärte, weiter in medizinischer Behandlung zu sein. Foto: John Thys/AFP

Der anhaltende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine war das Hauptthema, mit dem sich die 27 EU-Außenminister gestern während ihrer Tagung in Brüssel beschäftigten. Dabei ging es jedoch hauptsächlich um weitere militärische Hilfe der EU für die Ukraine und nicht um die seit Wochen anhaltende Debatte um die Lieferung deutscher Kampfpanzer, die vornehmlich zwischen Warschau und Berlin, mit gelegentlichen Zwischenrufen aus anderen Hauptstädten, geführt wird. Die EU-Außenminister hätten keine Panzer, meinte der luxemburgische Außenminister beim Eintreffen im Ratsgebäude. „Wir können nicht darüber entscheiden“, so Jean Asselborn.

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