Neuseeland
Jacinda Ardern feiert Erdrutschsieg
In den vergangenen drei Jahren wurde Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern zur Krisenmanagerin: Sie musste eine Terrorattacke, einen Vulkanausbruch und die Pandemie bewältigen. Ihren Einsatz dankte das Volk ihr nun mit einem klaren Sieg – obwohl es Kritikpunkte gibt.
Krisenmanagerin Jacinda Ardern holte die absolute Mehrheit für ihre Sozialdemokraten Foto: AFP/Marty Melville
In Neuseeland haben die Sozialdemokraten unter Premierministerin Jacinda Ardern einen Erdrutschsieg gefeiert. Sie erhielten fast 50 Prozent der Stimmen. Die Oppositionspartei – die Nationale Partei – kam nur auf rund 27 Prozent. Politische Kommentatoren nannten es ein „Blutbad für die Konservativen“. Die Grüne Partei schnitt mit etwa acht Prozent gut ab. Ebenfalls mit im Parlament sitzt die libertäre Partei ACT New Zealand. Die rechtspopulistische Partei New Zealand First, die bisher zusammen mit Arderns Labour Partei und den Grünen die Regierungskoalition gebildet hatte, knackte die Fünf-Prozent-Hürde dagegen nicht mehr.