Einschränkungen

Italiens rechte Parteien profitieren von Stimmungsverfall wegen Corona

Anhaltend hohe Infektionszahlen veranlassen die italienische Regierung, die strengen Anti-Covid-Maßnahmen aufrechtzuerhalten. Doch die weitgehenden Kontaktbeschränkungen und die anhaltende Schließung von Geschäften und Märkten erzeugen Unmut in der Bevölkerung. Laut Umfragen gewinnen die rechten Parteien mit ihren populistischen Lockerungsforderungen in der Wählergunst.

Restaurantbetreiber und kleine Händler verlangen bei einer Demonstration in Rom mehr Lockerungen

Restaurantbetreiber und kleine Händler verlangen bei einer Demonstration in Rom mehr Lockerungen Foto: AFP/Alberto Pizzoli

Italiens Ministerpräsident Mario Draghi zeigt sich unnachgiebig: Solange im Lande kein ausreichender Impfschutz gegen das Coronavirus besteht, gebe es keine weiteren Öffnungen. Das Ansteckungsrisiko sei zu hoch, die Infektions- und Sterberaten erlaubten kein Abweichen von den ergriffenen Maßnahmen. Zuletzt wurden in Italien 15.746 Neuinfektionen und 331 Tote im Zusammenhang mit der Covid-19-Erkrankung an einem Tag gezählt. Insgesamt musste Italien 114.254 Todesopfer seit Ausbruch der Krankheit im März 2020 beklagen.

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