10.000 Kilometer Unruhe

Islamisten, unfähige Regierungen und Militärputsche lassen die Sahel-Zone nicht zur Ruhe kommen

Der verstorbene ghanaische Präsident Jerry Rawlings, der selbst 1981 durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen war, sagte einmal: „Wenn das Volk von seinen Eliten zerschlagen wird, ist es die Aufgabe der Armee, dem Volk seine Freiheit zurückzugeben.“ Die Formel findet in Westafrika und auch sonst in der Sahel-Zone offenbar immer mehr Anhänger. Vom Senegal bis nach Somalia und damit vom äußersten Westen der Sahel-Zone bis zu ihrem östlichen Rand kommen Staaten und Menschen kaum zur Ruhe. Als jüngstes Beispiel dient Burkina Faso, wo das Militär am Montag in einem Putsch die Macht an sich gerissen hat. Ein Überblick.

Freundschaft geht anders: Nach dem Putsch in Burkina Faso tragen viele Menschen ihren Hass auf Frankreich und die Europäische Union offen zur Schau

Freundschaft geht anders: Nach dem Putsch in Burkina Faso tragen viele Menschen ihren Hass auf Frankreich und die Europäische Union offen zur Schau Foto: AFP/Olympia de Maismont

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