Tötung von iranischem General
Irans Präsident verurteilt die USA und droht mit Vergeltung
Ghassem Soleimani war der wichtigste Vertreter des iranischen Militärs im Ausland. Mit der gezielten Tötung des Generals habe US-Präsident Trump „eine Stange Dynamit in ein Pulverfass geworfen“, sagt der frühere US-Vizepräsident Joe Biden.
Hisbollah-Mitglieder beten für den getöteten Soleimani Foto: AFP
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran spitzt sich gefährlich zu. Nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch einen gezielten US-Angriff in Bagdad droht die oberste Führung in Teheran den USA mit Vergeltung. „Soleimanis Weg wird auch ohne ihn weitergeführt, aber die Kriminellen erwartet eine schwere Rache“, schrieb Ajatollah Ali Chamenei am Freitag in einem Beileidsschreiben, das im iranischen Staatsfernsehen zitiert wurde. Die Eskalation löste international Furcht vor einem Krieg aus.