Karlspreis für Selenskyj
Interview mit EIB-Präsident Werner Hoyer: „Die Ukraine wird oft unterschätzt“
Nach der Annexion der Krim hat sich die Europäische Investitionsbank (EIB) von Russland abgewendet. Nun engagiert sie sich für den Wiederaufbau der Ukraine. Zur Karlspreisverleihung an Präsident Wolodymyr Selenskyj am Sonntagabend ein Interview mit EIB-Präsident Werner Hoyer über die Perspektiven der Ukraine.
In Kramatorsk spielen Kinder Fußball vor einem zerstörten Gebäude: „Wir haben für die Ukraine eine gute Botschaft“ Foto: AFP/Dimitar Dilkoff
Poster mit beeindruckenden Landschaften hat er sich in sein Büro auf dem Kirchberg gehängt. Sie zeigen Brücken und wichtige Verbindungen. Die über den Isthmus von Korinth in Griechenland, die über den Öresund zwischen Dänemark und Schweden, die nahe der Schleuse des Panama-Kanals am Pazifik. Alles Projekte der Europäischen Investitionsbank (EIB). Der Präsident dieser Bank der EU, der Deutsche Werner Hoyer, baut längst an einer weiteren Brücke, der zwischen der Ukraine und der EU. An diesem Samstag nahm Hoyer, der seit 2012 an der Spitze der EIB in Luxemburg steht, in Aachen im Vorfeld der Karlspreisverleihung an Präsident Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk am Europa-Forum teil.