Ukraine-Hilfe

Internationales Forum „Bridges of Solidarity“: Kriegsveteranen erzählen von ihrem Schicksal

Mit dem internationalen Forum „Bridges of Solidarity“ zur Ukraine hat die Gemeinde Strassen eine Plattform für den interkommunalen Dialog organisiert, um die Städte und Kommunen in dem vom Krieg gebeutelten Land zu unterstützen. Eingeladen waren außer Vertretern verschiedener Institutionen wie dem Europarat drei ukrainische Bürgermeister sowie Kriegsveteranen.

Roman Taraban (links) und Andrii Vasyliev vom Superhuman Center in der Nähe von Lwiw

Roman Taraban (links) und Andrii Vasyliev vom Superhuman Center in der Nähe von Lwiw Foto: Editpress/Julien Garroy

Roman Taraban war gerade mal 19 Jahre alt, als der russische Angriffskrieg auf die Ukraine am 24. Februar 2022 begann. „Ich studierte gerade Jura in Charkiw, als der Krieg ausbrach“, sagt der heute 21-Jährige. „Obwohl ich noch nicht in dem Alter war, in dem ich mich zum Einsatz melden musste, stand es außer Frage, dass ich mein Heimatland verteidigen würde.“ Der junge Mann aus Dnipro hatte ein militärisches Lyzeum besucht, aber Kampferfahrung hatte er nicht. „Ich wurde in der Gegend von Charkiw an die Front geschickt. Die Stadt stand unter heftigem Beschuss der Russen. In den ersten Wochen hatte ich eine RPG-7“, erzählt er. Mit dem Granatwerfer sollte er auf Panzer schießen.

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