Migrationspolitik
In der EU droht Ärger wegen der Verteilung von Flüchtlingen
Mehrere EU-Staaten müssen ab 2026 wohl keine Flüchtlinge aus Griechenland oder Italien aufnehmen, um diese Länder zu entlasten. Kleine EU-Länder wie Luxemburg sollen dagegen mehr Solidarität üben. Dies sieht ein Vorschlag zum neuen „Solidaritätspool“ in der Asyl- und Migrationspolitik vor, den die EU-Kommission in Brüssel vorgelegt hat. Der verspätete Vorstoß sorgte für Ärger und Verwirrung.
Auf einem Lagerplatz auf der spanischen Insel Mallorca liegen Boote, mit denen irreguläre Migranten von Algerien zur Baleareninseln gelangt sind Foto: Jaime Reina/AFP
Ursprünglich wollte EU-Migrationskommissar Magnus Brunner seinen Plan schon Mitte Oktober vorlegen. Doch da einige EU-Staaten viele Änderungswünsche hatten, hat Brunner die Vorstellung immer wieder aufgeschoben.