EU-Asean-Gipfel

In Zeiten des Krieges lernen Europa und Asien sich neu kennen

Südostasien liegt oft im Schatten der von den USA, China und Russland geprägten Weltpolitik. Angesichts der Krisen versuchen die EU- und die Asean-Staaten einen engeren wirtschaftlichen und strategischen Schulterschluss. Dazu gab es in Brüssel eine Gipfel-Premiere.

EU-Ratspräsident Charles Michel (l.), Kambodschas Premierminister und Asean-Präsident Hun Sen und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor den Flaggen der beiden Organisationen

EU-Ratspräsident Charles Michel (l.), Kambodschas Premierminister und Asean-Präsident Hun Sen und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor den Flaggen der beiden Organisationen Foto: Olivier Matthys/AP/dpa

Zehn gelbe Reisrispen und zwölf goldene Sterne – eine ungewohnte Farbkombination empfängt die Staats- und Regierungschefs an diesem Mittwoch im Brüsseler Ratsgebäude zu einem Gipfel, den die Kommission im Vorfeld bereits als „historisch“ markiert hat. Es sind die Flaggen der EU und des Asean-Staatenbundes. Eigentlich geht es um ein Jubiläumstreffen zum 45-jährigen Bestehen diplomatischer Beziehungen. Doch eine solche Präsenz nahezu aller Hauptverantwortlichen ist eine Premiere. Die einen suchen nach mehr Verbündeten angesichts der russischen Aggression in Europa, die anderen angesichts des zunehmenden Drucks Chinas im Indopazifik. Finden die Kontinente nun besser und schneller zusammen?

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