Corona
In Österreich drängen sich Lokalpolitiker im Rennen um knappe Covid-Impfung vor
In Österreich herrscht Empörung über Bürgermeister, die den knappen Covid-Impfstoff nicht wie vorgeschrieben ausschließlich Senioren, sondern sich selbst, Freunden und Verwandten zukommen lassen.
Skifahrer schauen auf Kitzbühel: Auch in Tirol gibt es schon immune Bürgermeister Foto: AFP/Joe Klamar
Die Regeln sind klar: In der ersten Impfphase wird das nach einer von Pfizer angekündigten Lieferkürzung um 20 Prozent noch knappere Vakzin ausschließlich an über 80-Jährige sowie Pflegepersonal verabreicht. Doch in manchen Seniorenheimen geht es nicht mit rechten Dingen zu. Vielerorts bleibt die immunisierende Spritze nicht der prioritären Zielgruppe vorbehalten. Es häufen sich Berichte über Lokalpolitiker, die sich vordrängeln und gleich auch noch Freunde oder Verwandte zum Impfen mitbringen.