Spanien
In Brüssel angesehen, daheim umstritten: Regierungschef Sánchez droht der Absturz
Die Bilanz des spanischen Regierungschefs, des seit fünf Jahren amtierenden Sozialdemokraten Pedro Sánchez, kann sich sehen lassen: Die Ökonomie brummt, das Wachstum liegt über dem EU-Schnitt. Es wurden viele Arbeitsplätze geschaffen. Die Mindestlöhne stiegen um nahezu 50 Prozent. Die Inflation sank auf 1,6 Prozent und ist eine der niedrigsten in Europa. „Die Wirtschaft läuft wie geschmiert“, jubelt Sánchez.
Eigentlich hat der spanische Regierungschef Pedro Sánchez vieles richtig gemacht, doch die Wähler im Land gehen der populistischen Kampagne der konservativen PP auf den Leim Foto: AFP/Emanuel Dunand
Sogar aus Brüssel kommt Lob: „Spanien ist heute ein Motor der Union“, sagt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Das schwer von der Pandemie getroffene Land habe sich wieder gut erholt. Und es sei jetzt Vorreiter beim Klimaschutz. „Spanien gehört zu den führenden Ländern bei sauberen Energien.“