Moskau an der Donau

In Belgrad treffen russische Putin-Flüchtlinge auf serbische Putin-Fans

Der Krieg in der Ukraine, die Folgen der Sanktionen und die autoritären Verhältnisse in ihrer Heimat lassen stets mehr Russen ihr Exilglück in Serbien suchen. In Belgrad steigen die Immobilienpreise – und treffen russische Putin-Flüchtlinge auf einheimische Putin-Fans.

Zwei nach Belgrad geflüchtete Russen fotografieren ein Putin-Wandbild in der serbischen Hauptstadt

Zwei nach Belgrad geflüchtete Russen fotografieren ein Putin-Wandbild in der serbischen Hauptstadt Foto: AFP/Vladimir Zivojinovic

Ein Polizeikordon schützt vor dem Belgrader Café „Russischer Zar“ die Mahnwache der Kriegsgegner. „Stoppt den Krieg in der Ukraine!“, „Putin = Kriegsverbrecher“ oder „Stoppt die Okkupation der Ukraine“ lauten die serbischen, russischen und ukrainischen Aufschriften auf den schwarzen Protestplakaten: Neben den Friedens-Aktivistinnen der Belgrader „Frauen in Schwarz“ sind es vor allem russische Immigranten, die in Serbiens russophiler Hauptstadt gegen den Krieg in der Ukraine auf die Straße gehen.

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