Vereinigtes Königreich

Im britischen Königshaus wächst die Bedeutung der Herzogin von Cambridge als ausgleichende Persönlichkeit

Rauschende Partys soll es nicht geben, schon gar nicht unter Beteiligung der britischen Öffentlichkeit. Das mag ein wenig an der Jahreszeit liegen, ein wenig am Anlass, schließlich ist ein 40. Geburtstag weniger markant als die Volljährigkeit mit 18 oder das halbe Jahrhundert mit 50.

Catherine, Herzogin von Cambridge und Gattin von Prinz William, entwickelt sich zu einem Stabilitätsanker der britischen Monarchie

Catherine, Herzogin von Cambridge und Gattin von Prinz William, entwickelt sich zu einem Stabilitätsanker der britischen Monarchie Foto: Rooke, West, Wigglesworth, Grant/PA Wire/AP/dpa

Ganz gewiss hat die Zurückhaltung mit der Jubilarin selbst zu tun, die am Sonntag diesen Meilenstein erreicht: Herzogin Catherine von Cambridge tritt – jedenfalls öffentlich – nicht in Konkurrenz mit den großen Egos der Königsfamilie, in die sie vor elf Jahren als Kate Middleton eingeheiratet hat. Vielleicht gerade deshalb ist ihre Bedeutung in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Sollte sich die viel beschäftigte Mutter dreier kleiner Kinder zwischen acht und drei Jahren am Sonntag einen Moment der Kontemplation über das bisher Erreichte erlauben, dürfte ihre Lebensbilanz positiv ausfallen.

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