Australien

Im Känguru-Krieg fordern US-Tierschützer einen  Importstopp – mit unerwarteten Folgen

Zwischen den USA und Australien ist ein Streit um Australiens Wappentier – das Känguru – entbrannt. Eine neue Gesetzesvorlage in den USA will den Import von Känguru-Produkten stoppen. Vor allem für die indigene Bevölkerung Australiens wäre dies ein herber Schlag.

Im Känguru-Krieg fordern US-Tierschützer einen  Importstopp – mit unerwarteten Folgen

Foto: Barbara Barkhausen

Die amerikanische Kampagne arbeitet mit Emotionen. Ein etwa einminütiger Film „spult“ zurück, wie für den Fußballschuh ein Känguru brutalst getötet wird. „Kängurus sind keine Schuhe“, heißt es auf der gleichnamigen Webseite dazu. Zwei Millionen Kängurus würden jedes Jahr abgeschlachtet werden, das Ganze sei „zehnmal“ größer und weitaus „blutiger“ als das „berüchtigte Robbenschlachten Kanadas“. Kängurus seien „geliebte australische Ikonen“ und Amerikaner würden doch auch ihre Weißkopfseeadler schützen, Neuseeländer ihre Kiwi-Vögel und Chinesen ihre Riesenpandas.

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