Trier

„Ich möchte nicht sprechen“: Der Prozess um die Amokfahrt hat begonnen

Vor dem Trierer Landgericht hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Amokfahrer begonnen. Doch die Hoffnung der Opfer und der Hinterbliebenen, eine Antwort zu bekommen, warum der Täter fünf Menschen getötet und 18 zum Teil lebensgefährlich verletzt hat, wurde bereits am ersten Verhandlungstag zunichtegemacht.

Der Angeklagte steht zwischen Justizbeamten hinter Sicherheitsglas im Landgericht Trier. Er soll am 1. Dezember 2020 mit seinem Geländewagen durch die Trierer Fußgängerzone gerast sein, um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen. 

Der Angeklagte steht zwischen Justizbeamten hinter Sicherheitsglas im Landgericht Trier. Er soll am 1. Dezember 2020 mit seinem Geländewagen durch die Trierer Fußgängerzone gerast sein, um möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen.  Foto: dpa/Harald Tittel

Es sind vier Worte. Vier Worte, die die Hoffnung der Opfer und der Hinterbliebenen, die an diesem Morgen in Saal 70 des Trierer Landgerichts gekommen sind, zusammenfallen lassen. „Ich möchte nicht sprechen“, sagt Bernd W. in das vor ihm stehende Mikrofon, bevor seine Verteidigerin Martha Schwiering ergänzt, dass sich der 51-Jährige weder etwas zu seinem Lebenslauf noch zu der Tat, weswegen er seit diesem Donnerstag vor Gericht sitzt, sagen möchte.

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