Iran
Hunderttausende bei Trauerzügen für verunglückten Präsidenten
Nach dem Tod von Präsident Ebrahim Raisi bei einem Helikopterabsturz haben im Iran die mehrtägigen Trauerfeierlichkeiten begonnen. Am Dienstag erwiesen den Staatsmedien zufolge hunderttausende Anhänger in Täbris und Ghom dem Präsidenten die letzte Ehre. In Täbris folgte die Menge einem Lastwagen, auf dem die Särge der Absturzopfer aufgebahrt waren. Der Leichnam des Präsidenten soll am Donnerstag in dessen Heimatort Maschchad beigesetzt werden.
Zehntausende von Iranern versammelten sich am Dienstag, um um Raisi und sieben Mitglieder seines Gefolges zu trauern Foto: AFP
In Täbris schwenkten viele Trauernde iranische Flaggen und trugen Porträts des 63-jährigen Raisi und weiterer Absturzopfer. Irans Innenminister Ahmad Wahidi würdigte die Opfer in einer Rede als „Märtyrer“. Die Mitglieder der iranischen Regierung hätten die Ehre gehabt, „diesem geliebten Präsidenten, diesem fleißigen Präsidenten zu dienen“, sagte er.