Ukraine
Holocaust-Opfer kritisieren Russlands Begründungen für seinen Krieg
Bei ihrer Invasion zur „Entnazifizierung“ der Ukraine haben die russischen Truppen in Kiew eine Holocaust-Gedenkstätte bombardiert Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
Vertreter von Opfern des Holocausts werfen Russland eine missbräuchliche Nutzung historischer Begriffe für die Begründung des Angriffskrieges in der Ukraine vor. Dass Russlands Präsident Wladimir Putin von einer „Entnazifizierung“ der Ukraine und andernfalls drohendem „Völkermord“ spreche, sei nicht akzeptabel, erklärten Vertreter der Komitees ehemaliger nationalsozialistischer Konzentrations- und Vernichtungslager am Mittwoch. „Wir können nicht akzeptieren, dass diese Worte missbraucht werden.“