Serbien

Hoffnungsträger und Feindbild: Der serbisch-orthodoxe Bischof Grigorije erhält Todesdrohungen

Ausgerechnet im fernen Deutschland wittern Serbiens Machthaber neue Gefahr: Für Kritiker des Präsidenten Aleksandar Vucic ist der serbisch-orthodoxe Diaspora-Bischof Grigorije ein Hoffnungsträger, für regierungsnahe Medien das neue Feindbild.

Im Innern der Sankt-Sava-Kirche in Belgrad: Serbiens Präsident Aleksandar Vucic scheint in Bischof Grigorije einen ernsthaften Rivalen zu sehen

Im Innern der Sankt-Sava-Kirche in Belgrad: Serbiens Präsident Aleksandar Vucic scheint in Bischof Grigorije einen ernsthaften Rivalen zu sehen Foto: AFP/Oliver Bunic

Die einen mögen ihn, die anderen hassen ihn: An Bischof Grigorije von Düsseldorf scheiden sich in Serbien die Geister. Als unerschrockenen Mahner und Kirchenerneuerer feiern die Kritiker des allgewaltigen Präsidenten Aleksandar Vucic ihren Hoffnungsträger. Als „Wolf im Schafpelz“ und „Zerstörer der Einheit“ der serbisch-orthodoxen Kirche schmäht die regierungsnahe Boulevardpresse den Kirchenmann. „Die Machthaber haben Grigorije zum Staatsfeind gemacht“, so das Portal „nova.rs“.

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