Verhandlungen

Hoffnung für Atomabkommen mit Iran

Über Monate stockten die Atomverhandlungen mit Iran. Jetzt hat die EU einen Text für ein Abschlussdokument vorgelegt, der ein Kompromiss sein könnte. Es sei genug verhandelt, sagen die Europäer. Nun liegt es an Teheran, das zuletzt immer neue Bedingungen stellte.

Der EU-Koordinator für die Atomgespräche mit dem Iran, Enrique Mora (3.v.l., mit grüner Mappe), verlässt den Palais Coburg in Wien vermutlich um die US-Delegation aufzusuchen, die in einem Hotel Quartier bezogen hat

Der EU-Koordinator für die Atomgespräche mit dem Iran, Enrique Mora (3.v.l., mit grüner Mappe), verlässt den Palais Coburg in Wien vermutlich um die US-Delegation aufzusuchen, die in einem Hotel Quartier bezogen hat Foto: Alex Halada/AFP

Enrique Mora hat in den vergangenen Wochen und Monaten viele Kilometer machen müssen. Raus aus dem Palais Coburg in Wien, die Straße runter, rein ins Hotel, wo die US-Delegation sitzt – getrennt von den iranischen Unterhändlern. Mora ist der EU-Koordinator für die Gespräche zur Wiederbelebung des Atomabkommens mit Iran – oder wie der Vertrag im Diplomaten-Jargon heißt: Joint Comprehensive Plan of Action, kurz: JCPoA. 2018 waren die USA unter Präsident Donald Trump einseitig aus dem Abkommen ausgestiegen, das sein Vorgänger Barack Obama drei Jahre zuvor geschlossen hatte. Mehr noch: Trump überzog Iran mit neuen Sanktionen.

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