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Hoffnung Antikörper: USA erlauben Covid-19-Behandlung mit Blutplasma

Das Verfahren ist seit über 100 Jahren bekannt. Doch Belege für die Wirksamkeit der Behandlung mit Immunplasma bei Covid-19 sind noch dürftig. In den USA soll es nun häufiger eingesetzt werden. Präsident Trump feiert das als „Durchbruch“.

US-Präsident Donald Trump kündigt während einer Pressekonferenz am 23. August 2020 eine Notzulassung von Blutplasma von genesenen Coronavirus-Patienten als Behandlung gegen die Krankheit an

US-Präsident Donald Trump kündigt während einer Pressekonferenz am 23. August 2020 eine Notzulassung von Blutplasma von genesenen Coronavirus-Patienten als Behandlung gegen die Krankheit an Foto: AFP

Die US-Regierung erteilt eine Notfallgenehmigung für die Behandlung der Erkrankung Covid-19 mit Blutplasma, das Antikörper gegen das Coronavirus enthält. Bei der sogenannten Immunplasma-Therapie bekommen Patienten Plasma von Menschen, die nach einer natürlichen Infektion Antikörper gebildet hatten. Plasma wird seit über 100 Jahren genutzt und gilt als sicher für Patienten. Bislang noch unklar ist aber, wie wirksam Plasma tatsächlich ist, um die Covid-Sterblichkeitsrate zu senken. Der Chef der zuständigen Lebens- und Arzneimittelbehörde (FDA), Stephen Hahn, sprach von begrenzten, aber bislang „vielversprechenden“ Daten zur Wirksamkeit.

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