Marokko

Hoffen auf die Rückkehr der Touristen nach dem Erdbeben

Auch über eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben im Urlaubsland Marokko werden noch Leichen aus den Trümmern geborgen: Nach Angaben des marokkanischen Innenministeriums wurden bisher annähernd 3.000 Todesopfer registriert.

Frauen bereiten in einem Auffanglager im Erdbebengebiet eine Mahlzeit vor: Die Not auf dem Land ist weiterhin groß.

Frauen bereiten in einem Auffanglager im Erdbebengebiet eine Mahlzeit vor: Die Not auf dem Land ist weiterhin groß. Foto: Fethi Belaid/AFP

In der schwer zugänglichen Katastrophenregion im südwestlich der Touristenhochburg Marrakesch gelegenen Gebirgszug Hoher Atlas werden weiter Hunderte von Menschen vermisst. Die Zahl der Opfer dürfte also weiter steigen. Auch im malerischen Marrakesch, der meistbesuchten Stadt Marokkos, kamen in der historischen Altstadt, der Medina, Menschen zu Tode. Mehrere Gebäude in der Medina, die mit ihren Gassen und Basarständen zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, stürzten ein. Wie durch ein Wunder kamen durch das Beben, das sich am 8. September kurz nach 23 Uhr Ortszeit ereignete, keine Urlauber zu Schaden – wohl auch, weil die meisten kleinen Geschäfte in der Medina bereits geschlossen waren.

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