Frankreich

Hochgeschwindigkeitszug entgleist nahe Straßburg – Rund 20 Verletzte

Bei einem Zugunglück am Donnerstagmorgen sind in Frankreich nahe Straßburg etwa 20 Personen verletzt worden, darunter auch der Lokführer. Grund für das Unglück sind laut der SNCF nachgebende Schienen.

Mehr als 90 Einsatzkräfte sind beim Unglück nahe Straßburg im Einsatz. 

Mehr als 90 Einsatzkräfte sind beim Unglück nahe Straßburg im Einsatz.  Patrick Hertzog/AFP/dpa

Der Triebwagen eines französischen TGV-Hochgeschwindigkeitszugs ist bei Straßburg entgleist. Die Präfektur sprach am Donnerstag in einer ersten Bilanz von einem lebensgefährlich Verletzten und 20 weiteren Verletzten. Die Bahngesellschaft SNCF (Société nationale des chemins de fer français) erklärte, der Lokführer sei "schwer verletzt" worden. Er sei per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht worden.

Rettungskräfte waren im Einsatz und holten die Passagiere aus dem Zug. Eine Reisende aus dem Zug sagte dem Radiosender France Bleu Alsace, es habe eine "sehr starke Erschütterung gegeben". Dabei sei es zu Rissen in Fensterscheiben gekommen. Der Zug habe dann gebremst. "Er ist nicht umgestürzt, neigt sich aber zur Seite", berichtete sie.

Zur Unfallursache erklärte die SNCF, die Böschung seitlich der Schienen habe nachgegeben. Der Zug war von Straßburg nach Paris unterwegs. Auf der Bahn-Webseite war von einem Vorfall nahe dem elsässischen Ort Ingenheim nördlich von Straßburg die Rede.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

„Médecins sans frontières“ schlägt Alarm

Sexualisierte Gewalt als Kriegswaffe ist in Darfur allgegenwärtig