Geschichte

Hitlers Botschaft vom 24. Februar 1942: Die „Ausrottung des Juden“ als Endziel des Krieges

Dieser Beitrag soll zeigen, dass Hitler und später der nationalsozialistische deutsche Staat (NS-Staat) „den Juden“ zum Erzfeind nicht nur des deutschen Volkes, sondern der gesamten Menschheit konstruierte, den es zu bekämpfen und „unverrückbar“ zu entfernen galt. „Entfernung“ bekam nach Kriegsbeginn zunehmend die Bedeutung „Massenmord“ und ab 1942 „Ausrottung“ oder Genozid.

Der braune Führer schaut auf seine aufgegangene braune Saat (Foto: Heinrich Hoffmann, 1933)

Der braune Führer schaut auf seine aufgegangene braune Saat (Foto: Heinrich Hoffmann, 1933) © United States Holocaust Memorial Museum

Am 24. Februar 1942 sandte Hitler von der Ostfront eine Botschaft an die Organisatoren des 22. Jahrestages der Gründung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP). Hitler bedauerte, dass er seit vielen Jahren zum ersten Mal wegen des Russlandfeldzugs nicht persönlich an der Feier im Münchner Hofbräuhaus teilnehmen konnte. In dieser Botschaft gebrauchte Hitler zum ersten Mal für die „Vernichtung“ der Juden das schärfere Wort „ausrotten“.1

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