Ukraine-Krieg

Hilfe aus Luxemburg: Mit dem Pferdetransporter in die Ukraine

Seit 16 Jahren lebt die Ukrainerin Nina Zorya in Luxemburg. Seit Tagen erreichen sie schlimme Nachrichten aus der Heimat. Da die 52-Jährige nicht länger tatenlos zusehen konnte, hat sie sich gemeinsam mit dem Luxemburger Kim Grangenette auf den Weg in ein kleines, ukrainisches Dorf gemacht – in einem bis zur Decke beladenem Pferdetransporter.

Kim Grangenette (1.v.l.) und Nina Zorya (3. v. l.) haben Lebensmittel und Tiernahrung gesammelt und mit der Unterstützung vieler helfender Hände einen Lieferwagen samt Anhänger beladen

Kim Grangenette (1.v.l.) und Nina Zorya (3. v. l.) haben Lebensmittel und Tiernahrung gesammelt und mit der Unterstützung vieler helfender Hände einen Lieferwagen samt Anhänger beladen Foto: Privat

„Nein, so einen riesengroßen LKW kann ich doch nicht fahren“, erklärt Nina Zorya schmunzelnd am Telefon. Es ist schön, die 52-Jährige lachen zu hören. Denn während des folgenden Gesprächs werden ihr immer wieder die Tränen kommen. Nina Zorya ist Ukrainerin und lebt seit 16 Jahren in der Luxemburger Hauptstadt. Wegen der Liebe kam sie vor vielen Jahren ins Großherzogtum und hat dort, aber auch vorher in der Heimat,  leidenschaftlich gerne mit Pferden gearbeitet. 

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