Tag 4 der Ukraine-Krise

Heftige Gefechte – Bundeswehr wird massiv aufgerüstet – Solidaritäts-Demos in vielen Ländern

So verlief die Ukraine-Krise am Sonntag (27. Februar): Mit weiteren Sanktionen erhöht der Westen den Druck auf den Angreifer Russland. Putin versetzt Abschreckungswaffen in Alarmbereitschaft – zugleich gibt es Aussicht auf Friedensgespräche. Als Reaktion auf den Ukraine-Krieg pumpt Deutschland Milliarden in die Bundeswehr.

Eine Frau hält ihr schlafendes Kind im Arm, während sie am 26. Februar 2022 am Hauptbahnhof von Lwiw in der Westukraine auf dem Boden sitzt

Eine Frau hält ihr schlafendes Kind im Arm, während sie am 26. Februar 2022 am Hauptbahnhof von Lwiw in der Westukraine auf dem Boden sitzt Foto: AFP

Während in der Ukraine die Kämpfe toben, leitet Deutschland eine historische Wende ein: Bundeskanzler Olaf Scholz will die Bundeswehr mit 100 Milliarden Euro massiv stärken. An Tag vier des russischen Feldzugs im Nachbarland gab es am Sonntag wieder heftige Gefechte um die Millionenstädte Kiew und Charkiw. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht. Russlands Präsident Wladimir Putin sorgte für eine weitere Verschärfung des Konflikts, indem er die Abschreckungswaffen der Atommacht in besondere Alarmbereitschaft versetzen ließ. Die Ukraine stimmte Friedensverhandlungen mit Russland an der Grenze zu Belarus zu.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Ebola

Warum der neue Ausbruch der WHO Sorgen bereitet

Kraft Sibiriens 2

Gigantische Pipeline soll russisches Gas nach China liefern