Krieg in der Ukraine
Heftige Angriffe nach halben Zusagen
Trotz russischer Zusagen hören die Angriffe in der Ukraine nicht auf. Besonders die Städte Mariupol und Tschernihiw wurden weiter schwer beschossen. Die Briten rufen derweil zur Waffen-Spende an die Ukraine auf.
Ein ukrainischer Soldat steht auf einem zerstörten russischen Panzer in der nordöstlichen Stadt Trostianets Foto: AFP/Fadel Senna
Mit neuen Angriffen auf die Städte Tschernihiw und Mariupol hat Russland Hoffnungen auf eine Entspannung der Lage in der Ukraine zunichtegemacht. Entgegen der russischen Zusicherung vom Vortag, die Militäraktivitäten im Norden der Ukraine „radikal“ zu verringern, wurde nach ukrainischen Angaben die Stadt Tschernihiw am Mittwoch weiter beschossen. In Mariupol wurde nach ukrainischen Angaben ein Rotkreuz-Gebäude bombardiert. Auch der Kiewer Vorort Irpin stand weiter unter Beschuss.