Ecuador

Harte Hand und schmutzige Finger – Eine Präsidentschaftswahl mit weitreichenden Folgen

Ecuador ist nicht das erste Land Lateinamerikas, das tief im Drogensumpf steckt. Doch selten verlief der Niedergang so schnell wie dort. Am Sonntag entscheidet sich in der Stichwahl, wer Präsident wird: Amtsinhaber Daniel Noboa oder Oppositionsführerin Luisa González.

Soldaten in Ecuadors größter Stadt Guayaquil am 5. April: Präsident Daniel Noboa setzt im Kampf gegen die Drogenkartelle auf den Einsatz des Militärs und eine Zusammenarbeit mit der US-Sicherheitsfirma Blackwater

Soldaten in Ecuadors größter Stadt Guayaquil am 5. April: Präsident Daniel Noboa setzt im Kampf gegen die Drogenkartelle auf den Einsatz des Militärs und eine Zusammenarbeit mit der US-Sicherheitsfirma Blackwater Foto: Gerardo Menoscal/AFP

Das Ergebnis des ersten Wahlgangs hätte knapper nicht sein können. Sowohl der Neoliberale Daniel Noboa als auch seine Mittel-links-Herausforderin Luisa González kamen auf rund 44 Prozent der Stimmen unter den insgesamt 16 Kandidaten: mit einem leichten Vorsprung des bisherigen Staatsoberhauptes. Am kommenden Sonntag, 13. April, sind wieder mehr als zwölf Millionen Wahlberechtigte dazu aufgerufen, zu entscheiden, wer in den kommenden vier Jahren die Geschicke des Landes leiten soll.

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