Deutschland

Haftbefehl nach Nord-Stream-Anschlägen – Verdächtiger untergetaucht

Die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines sorgten weltweit für großes Aufsehen. In Deutschland laufen die Ermittlungen in dem Fall. Berichten zufolge gibt es neue Erkenntnisse zu möglichen Tätern.

Das Nord-Stream-2-Gasleck in der Nähe von Bornholm aus der Luft

Das Nord-Stream-2-Gasleck in der Nähe von Bornholm aus der Luft Foto: Danish Defence Command/dpa

Der Generalbundesanwalt sucht laut Medienberichten einen Verdächtigen im Fall der Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee vor fast zwei Jahren per Haftbefehl. Eine entsprechende Anordnung sei erwirkt worden, berichteten „Die Zeit“, ARD und die „Süddeutsche Zeitung“. Demnach fällt der Verdacht auf einen Ukrainer, dessen letzter Aufenthaltsort in Polen gelegen haben soll. Den Berichten zufolge ist er mittlerweile untergetaucht. Die Bundesanwaltschaft wollte sich auf Anfrage nicht dazu äußern.

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