UN-Generalversammlung
Großherzog Guillaume plädiert in New York für einen stärkeren Multilateralismus
In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung stellte Luxemburgs Großherzog Vertrauen ins Zentrum der internationalen Zusammenarbeit. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine zeige, dass Frieden nicht selbstverständlich sei. Zugleich forderte Guillaume, den Multilateralismus zu reformieren und zu stärken.
Großherzog Guillaume während seiner Rede vor den Vereinten Nationen am Dienstag Foto: Timothy A. Clary/AFP
Unter dem Motto „Vertrauen wiederherstellen, den Wandel steuern: Vereinte Nationen im Dienste aller Menschen“ stellte Luxemburgs Großherzog Guillaume in seiner Rede vor der UN-Generalversammlung am Dienstag Vertrauen als zentrale Voraussetzung für internationale Zusammenarbeit heraus. Guillaume war der 14. Redner und sprach vor dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
„Gerade weil die Welt immer schwieriger wird, glaube ich, dass wir der Versuchung widerstehen müssen, die Zusammenarbeit aufzugeben“, sagte Guillaume. Luxemburg bekenne sich klar zu den Vereinten Nationen, zum Multilateralismus und zu einer regelbasierten internationalen Ordnung. Als Gründungsmitglied habe das Land selbst stark von internationaler Zusammenarbeit profitiert.