Oxfam
„Goldrausch für Milliardäre“: Corona-Pandemie verschärft soziale Ungleichheiten
Während Millionen Menschen während der Pandemie in die Armut rutschten, hat sich das Vermögen der Reichsten verdoppelt. Die Organisation Oxfam fordert, Konzerne und Superreiche stärker zu besteuern.
19.09.2021, Peru, San Juan de lurigancho: Zwei Mitarbeiter des peruanischen Gesundheitswesens gehen an einem Hang, um Menschen in abgelegeneren Gegenden eine Corona-Impfung verabreichen zu können Archivfoto: Agentur Andina/dpa/Carla Patino
Die Corona-Pandemie hat aus Sicht der Organisation Oxfam soziale Ungleichheiten verschärft. Während sich das Vermögen der zehn reichsten Milliardäre verdoppelt habe, lebten über 160 Millionen Menschen zusätzlich in Armut, heißt es in einem Bericht, den Oxfam kurz vor Beginn einer digitalen Konferenz des Weltwirtschaftsforums vorstellte. Auch in Deutschland habe die Konzentration der Vermögen weiter zugenommen.