Zentralasien
Gewalt und Proteste in Kasachstan – die Lage in der Ex-Sowjetrepublik ist unübersichtlich
Der Unmut über hohe Preise für Flüssiggas an den Tankstellen ist in Kasachstan in gewaltsame Proteste umgeschlagen. Die Regierung trat zurück. Die Lage in der Ex-Sowjetrepublik ist unübersichtlich.
Bereitschaftspolizisten stehen in Almaty bereit, um Demonstranten aufzuhalten Foto: AP/dpa/Vladimir Tretyakov
Die zentralasiatische Republik Kasachstan ist durch gewaltsame Proteste gegen hohe Gaspreise in eine tiefe Krise gestürzt worden. Am Mittwoch trat die Regierung nach beispiellosen Unruhen zurück. In dem autoritär geführten Land wurde der Ausnahmezustand verhängt. In der Wirtschaftsmetropole Almaty kam es zu Krawallen. Demonstranten stürmten die Stadtverwaltung und die Residenz von Präsident Kassym-Jomart Tokajew. Dem Staatschef zufolge gab es dabei auch mehrere Todesopfer.