EU

Gespräche zwischen Serbien und Kosovo „wieder auf Kurs“

Die seit eineinhalb Jahren auf Eis liegenden Gespräche zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und dem Kosovo sind nach Angaben der EU „wieder auf Kurs“.

In der kosovarischen Hauptstadt Pristina demonstrierten am Samstag Nationalisten und UCK-Veteranen gegen die Anschuldigungen des Haager Sondergerichts für das Kosovo gegen den kosovarischen Präsidenten Hashim Thaçi, dem Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt werden

In der kosovarischen Hauptstadt Pristina demonstrierten am Samstag Nationalisten und UCK-Veteranen gegen die Anschuldigungen des Haager Sondergerichts für das Kosovo gegen den kosovarischen Präsidenten Hashim Thaçi, dem Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zur Last gelegt werden Foto: Armend Nimani/AFP

Der EU-Sonderbeauftragte für die Verhandlungen, Miroslav Lajcak, dankte dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic und dem Ministerpräsidenten des Kosovo, Avdullah Hoti, nach einer Videokonferenz gestern für den „konstruktiven Dialog“. Als Nächstes steht ein persönliches Treffen zwischen Hoti und Vucic am Donnerstag in Brüssel an. Die Teilnehmer hätten sich bei dem Gespräch gestern auf die „wichtigsten Elemente des Prozesses und die Agenda für das nächste Treffen geeinigt“, sagte Lajcak, ohne weitere Details zu nennen. An der Videokonferenz nahm auch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell teil.

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