Schicksalswahl

Georgiens Wahlleitung erklärt Moskau-freundliche Regierungspartei zur Siegerin

Die Südkaukasusrepublik Georgien hat bei einer Schicksalswahl auch über den EU-Kurs des Landes abgestimmt. Nun sind fast alle Stimmen ausgezählt. Um das Ergebnis gibt es Streit.

Bidsina Iwanischwili, der in Russland zum Milliardär gewordene Parteigründer und Führer der von ihm gegründeten Partei Georgischer Traum, nach der Stimmabgabe bei den Parlamentswahlen in Georgien

Bidsina Iwanischwili, der in Russland zum Milliardär gewordene Parteigründer und Führer der von ihm gegründeten Partei Georgischer Traum, nach der Stimmabgabe bei den Parlamentswahlen in Georgien Foto: Jay Kogler/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Bei der Parlamentswahl in der Südkaukasusrepublik Georgien hat die Wahlkommission die Regierungspartei zur Siegerin erklärt. Die nationalkonservative Partei Georgischer Traum des Milliardärs Bidsina Iwanischwili kam nach Auszählung fast aller Wahlzettel auf 54,09 Prozent der Stimmen, wie Wahlleiter Giorgi Kalandarischwili in der Hauptstadt Tiflis mitteilte.

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