Deutschland

Gemischtes Echo auf Brüsseler Hilfspaket

Der mühsam erzielte EU-Kompromiss zum Corona-Hilfspaket ist bei den Bundestagsparteien auf ein gemischtes Echo gestoßen. Die Forderung der FDP, für die Abstimmung im Bundestag eine Zweidrittelmehrheit als Hürde einzubauen, stieß auf breite Ablehnung.

Ein Mann geht durch die unterirdische Verbindung zwischen Reichstagsgebäude und Paul-Löbe-Haus, wobei er sich in einer EU-Flagge, die auf einer Info-Wand abgebildet ist, spiegelt

Ein Mann geht durch die unterirdische Verbindung zwischen Reichstagsgebäude und Paul-Löbe-Haus, wobei er sich in einer EU-Flagge, die auf einer Info-Wand abgebildet ist, spiegelt Foto: Christoph Soeder/dpa

Die stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion, Andreas Jung und Eckhardt Rehberg, sehen in dem Beschluss der EU-Regierungschefs „ein einmaliges Kraftpaket für Europa“. Die Einigung nach langem Ringen sei für die deutsche Kanzlerin Angela Merkel „ein Ausrufezeichen zu Beginn ihrer Ratspräsidentschaft“, erklärten die beiden CDU-Politiker. Der SPD-Fraktionsvize Achim Post sprach von einem „historischen Tag“ für den Kontinent. Trotz aller Unkenrufe gebe es einen gemeinsamen Willen zum Kompromiss, lobte Post.

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