Österreich

Gegen Corona-Leugner engagierte Ärztin wurde in den Tod getrieben

Eine österreichische Ärztin bekommt jetzt die Aufmerksamkeit, die sie sich gewünscht hätte, bevor sie von radikalen Impfgegnern und überforderten Behörden in den Selbstmord getrieben wurde.

Eine Frau steht vor dem Gesundheitsministerium in Wien vor Blumen und Kerzen, die für die verstorbene Ärztin niedergelegt wurden

Eine Frau steht vor dem Gesundheitsministerium in Wien vor Blumen und Kerzen, die für die verstorbene Ärztin niedergelegt wurden Foto: Tobias Steinmaurer/APA/dpa

Jetzt werden wieder die Betroffenheitsrituale abgespult. Montagabend fanden sich auf dem Wiener Stephansplatz Hunderte Menschen zu einem Lichtermeer ein, in anderen Städten wurden „Mahnwachen“ abgehalten. Es ging um „ein starkes gemeinsames Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Hass“, wie einer der Initiatoren verkündete. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat schon getwittert: „Hass und Intoleranz haben in unserem Österreich keinen Platz.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Erster Besuch seit Gefangennahme Maduros

Kolumbiens Präsident Petro reist nach Venezuela

;