Österreich

Gedränge an Skiliften und offene Hotels für „Geschäftsreisende“

Auch nach mehr als 6.000 Covid-Toten drängen sich viele Österreicher an Skiliften und nutzen touristische Lockdown-Schlupflöcher.

Am Wochenende gab es in manchen Skigebieten teils so große Verkehrsstaus, dass einige die Notbremse zogen und den Zutritt sperrten

Am Wochenende gab es in manchen Skigebieten teils so große Verkehrsstaus, dass einige die Notbremse zogen und den Zutritt sperrten Foto: dpa/APA/Wolfgang Spitzbart

Eigentlich befindet sich die Alpenrepublik seit Samstag im dritten Lockdown. Bis 18. Januar sind Handel, Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe geschlossen, gilt rund um die Uhr eine Ausgangssperre mit nur wenigen Ausnahmen. Dennoch herrscht in manchen Skigebieten reger Betrieb, der zwar mangels ausländischer Gäste bei weitem nicht das Ausmaß „normaler“ Zeiten erreicht, aber doch vielerorts für Gedränge an den Liften und Seilbahnen sorgt. Die Skifahrer stehen so eng in der Warteschlange, dass keine Maus dazwischen passte, geschweige denn der berühmte „Babyelefant“, den sich die österreichische Regierung als Maßeinheit für den Mindestabstand hat einfallen lassen.

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