20 Boote
Gaza-Hilfsflotte mit Greta Thunberg an Bord sticht in See
Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg hat einen erneuten Versuch gestartet, mit einer Hilfsflotte den Gazastreifen zu erreichen. Die Mission sei „notwendig“, weil Israel seinen völkerrechtlichen Pflichten im Gazastreifen nicht nachkomme.
Greta Thunberg (3.v.l.) ist am 31. August von Barcelona aus mit einer Flotte nach Gaza aufgebrochen Foto: Lluis Gene/AFP
Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg ist erneut an Bord eines Schiffes einer Gaza-Hilfsflotte aus in See gestochen. Rund zwanzig Boote unter palästinensischer Flagge verließen am Sonntag um 15.30 Uhr (Ortszeit) mit hunderten Aktivisten an Bord den Hafen von Barcelona. „Eine Mission wie diese sollte eigentlich nicht existieren“, sagte Thunberg am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Sie sei aber notwendig, weil die Staaten und ihre gewählten Vertreter nicht genug täten, „um internationales Recht aufrechtzuerhalten, Kriegsverbrechen und Völkermord vorzubeugen“.