Brasilien

G20-Finanzminister setzen Besteuerung der Superreichen auf Agenda

Brasilien will, dass Superreiche auf der ganzen Welt mehr Steuern zahlen. Unter seiner G20-Präsidentschaft gelingt zumindest eine gemeinsame Erklärung. Ein Vorschlag hatte die Staaten aber gespalten.

Der brasilianische Wirtschaftsminister Fernando Haddad bei einer Pressekonferenz in Rio de Janeiro

Der brasilianische Wirtschaftsminister Fernando Haddad bei einer Pressekonferenz in Rio de Janeiro Foto: AP/dpa/Bruna Prado

Die G20-Finanzminister haben sich in einer gemeinsamen Erklärung darauf geeinigt, sich für eine wirksame Besteuerung der Superreichen einzusetzen. „Unter voller Wahrung der Steuerhoheit werden wir uns bemühen, gemeinsam dafür zu sorgen, dass sehr vermögende Privatpersonen effektiv besteuert werden“, hieß es in der gemeinsamen Abschlusserklärung der Finanzminister der führenden Industrie- und Schwellenländer in Rio de Janeiro am Freitag (Ortszeit). „Der Kampf gegen Hunger, Armut, Ungleichheit und die Besteuerung der Superreichen stehen auf der internationalen Wirtschaftsagenda und weisen auf eine sozial gerechtere und ökologisch nachhaltige Zukunft hin“, sagte Brasiliens Finanzminister Fernando Haddad.

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